Knochenaufbau mit Eigenknochentransplantat

Die Knochenaugmentation mit Eigenknochen um das verlorene Knochenvolumen in der Breite wieder herzustellen ist einer der Schwerpunkte unserer Klinik. Der Knochenaufbau durch Eigenknochentransplantation ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Zahnmedizin, insbesondere bei der Vorbereitung für Zahnimplantate falls Knochen beispielsweise durch natürliche Atrophie
oder Entzündungen verloren gegangen ist. Wenn ein Zahn verloren geht, kann der Kieferknochen im betroffenen Bereich abgebaut werden (Knochenatrophie). Um eine stabile Basis für ein Implantat zu schaffen, ist oft ein Knochenaufbau erforderlich. Eigenknochentransplantate bieten eine effektive Lösung, da sie aus dem eigenen Körper des Patienten entnommen werden, meist aus dem Kiefer oder dem Hüftbereich. In unserer Klinik wurde sich auf die Entnahme von Knochen aus natürlichen Spenderegionen des Unterkiefers spezialisiert.

 

Vorteile der Eigenknochentransplantation

Der Hauptvorteil von Eigenknochentransplantaten liegt in ihrer hohen Biokompatibilität. Da das Transplantat aus dem eigenen Gewebe stammt, ist das Risiko von Abstoßungsreaktionen minimal. Bei diesen Verfahren verzichtet unser Experte dabei aufgrund langjähriger Erfahrung gezielt auf körperfremdes Knochenersatzmaterial. Der Körper erkennt das transplantierte Gewebe als eigenes an, was die Heilungszeit verkürzt und die Integration fördert. Zudem enthält Eigenknochen lebende Zellen, die die Heilung optimal unterstützen.

Besonders im Frontzahnbereich ist häufig ein Aufbau des Knochens als Grundlage notwendig um im Sinne der Ästhetik das Durchschimmern vom Implantatgewinde zu verhindern.

 

Ablauf

Nach Entnahme wird das Knochenmaterial außerhalb vom Mund zur benötigten Form präpariert und anschließend in den Bereich des Kieferknochens implantiert wo es benötigt wird und mit Osteosynthesematerialien befestigt. Ob eine simultane Implantation möglich ist hängt von der klinischen Situation ab und ist nicht immer garantiert.

Die Heilungsphase nimmt nach dem Einsetzen in der Regel 4 Monate in Anspruch, während sich der Knochen natürlich regeneriert und stabilisiert. Die verwendeten Osteosynthesematerialien werden nach der Einheilung wieder entfernt.

Insgesamt ist der Knochenaufbau mit Eigenknochentransplantaten eine bewährt Methode, um die Voraussetzungen für Zahnimplantate zu schaffen. Diese Technik verbessert nicht nur die Funktionalität des Gebisses, sondern schafft auch die Möglichkeit zur Wiederherstellung des ästhetischen Erscheinungsbildes.

 

Anästhesiemöglichkeiten

Alle unsere Behandlungen werden mit örtlicher Betäubung durchgeführt. Je nach Allgemeinzustand, sowie auf Wunsch des Patienten können wir alternativ auch Sedierungen und Narkosen durch einen zertifizierten Anästhesisten anbieten.