Keramikimplantate
© Susann Friedrich Fotografie
Keramikimplantate sind eine innovative und zunehmend beliebtere Alternative zu herkömmlichen Titanimplantaten in der Zahnmedizin. Sie bestehen aus hochwertigem Zirkon, und weisen eine hohe Verträglichkeit mit dem menschlichen Körper auf. Dies macht sie besonders attraktiv für Patienten, die beispielsweise allergisch auf Metalle reagieren.
Vorteile von Keramikimplantaten
Ein wesentlicher Vorteil von Keramikimplantaten ist ihre natürliche Zahnfarbe, die eine harmonische Integration ermöglicht. Dies ist besonders wichtig in Frontzahnbereichen wo das Aussehen eine große Rolle spielt. Darüber hinaus sind Keramikimplantate weniger anfällig für Ablagerungen von Plaque, was das Risiko von Entzündungen und anderen Komplikationen verringert.
Die Herstellung von Keramikimplantaten erfolgt in einem präzisen Verfahren, das sicherstellt, dass die Implantate sowohl stabil als auch langlebig sind. Sie bieten eine hohe Festigkeit und können den
gleichen Belastungen wie Titanimplantaten standhalten.
Zudem sind sie nicht elektrisch leitend, was für einige Patienten sehr wichtig ist. Keramikimplantate sind in der Regel teurer als ihre metallischen Pendants und erfordern eine sorgfältige Planung und Platzierung durch erfahrene Oralchirurgen. Sie gewinnen zunehmend an Akzeptanz und werden als eine vielversprechende Option für die Zukunft der Zahnimplantologie gesehen. Man spricht von sogenannter weißer Implantologie.
